Deutsche Meisterschaft Bowhunter 2012

Deutscher Feld Bogen Verband

Bereits 2010 wurde bekannt, dass in Donaueschingen beim "Waldläufer" Roland Volk die deutschen Meisterschaft Bowhunter im Jahre 2012 stattfinden sollten.

Allein schon durch die räumliche Nähe war klar, dass die Teilnahme an dieser Meisterschaft ein Fernziel darstellen sollte.

Eine intensive Turniervorbereitung durch Teilnahme an vielen Turnieren im Vorfeld war Pflicht. Am 28. und 29. September 2012 war es dann soweit.

Bereits am Freitag nachmittag hatten wir unsere Bögen untersuchen und registrieren lassen. Hier war um 14.30 Uhr noch nichts los, so dass wir nach kanpp 20 Minuten fertig waren und noch eine gemütliche, letzte Trainingsrunde auf dem Hochwald-Parcours absolvieren konnten.

Am frühen Samstag Morgen um 07.00 Uhr machten wir uns auf die 20km nach Donaueschingen-Aufen zu fahren. Wie immer reichten uns knapp 25 Minuten unser Zeil zu erreichen. Hier war bereits viel los, denn knapp 450 Teilnehmer brauchen Platz und bringen viel Leben.

Ich war froh, dass ich mich bereits im Garten eingeschossen hatte und daher nur noch 3 Pfeile auf die weiter entfernten Tiere auf der toll gestellten Einschießwiese schießen musste.

Um 09:00 Uhr wurde die Veranstaltung vom Vizeräsidenten des DFBV und Turnierleiters Jörg Feser eröffnet. Auch der Bürgermeister und Ausrichter Volk sagten einige wenige Begrüßungsworte. Danach wurden die Teilnehmer gut organisiert an Ihre jeweiligen Startplätze in den 3 vorhandenen Parcouren gebracht.

Jeder Teilnehmer hatte 2 von 3 Parcours zu schießen. Je Tag 28 Ziele, jeweils 14 Tiere 3 Pfeil Runde und 14 Tiere Doppelhunterrunde. Je nach Startpflock mussten die 3 Pfeil Runde und die Doppelhunter gemischt geschossen werden. Alle Tiere der großen Kategorien 1+2 mussten mit als Walk Up Schüsse von unterschiedlichen Pflöcken geschossen werden.

 

Die Parours

Die beiden Parcours die von von mir geschossen wurden, waren sehr anspruchsvoll gestellt. Nicht immer auf maximale Entfernung, aber immer schwierig. Optische Täuschungen und schlechte Lichtverhältnisse (Kontrast) im Wald machten die Schüsse immer schwierig. Es gab definitiv keine Geschenke an die Teilnehmer.

Eine deutsche Meisterschaft soll ja auch entsprechend schwierig sein, daher bekommen die Parcours von mir ale möglichen Punkte. Sehr gut gemacht: Roland Volk!

Insgesamt war ich mit meiner Schiessleistung zufrieden, zwar hätte mein Platz im unteren Mittefeld besser ausfallen können, aber die Leistungsdichte war sehr eng. In unserer Gruppe am 2ten Tag, die nach den Ergebnissen des 1ten Tages zusammengestellt war, waren zwischen dem 1ten und letzten der Gruppe gerade mal 11 Punkte. Das Mittelfeld zwischen dem 10 - 20 Schützen war so eng, dass ein oder zwei verschossene Pfeile den Unterschied um bis zu 5 Plätze machen konnten.

Fazit:
Ein tolles Turnier, eine anspruchsvolle Meisterschaft mit perfekter Organisation durch den Verband und den Ausrichter.

 

So sollen Meisterschaften des DFBV sein.
Nächstes Jahr nehmen wir sicher wieder teil.